2 Gedanken zu „Die Innovation der Einsamkeit

  1. Ich finde es interessant, dass, nach 2000 Jahren Christentum und 150 Jahren (wenn man ab Kierkegaard zählt) Existenzialismus, von Schopenhauer („Welt als Wille und Vorstellung“) ganz zu schweigen, Einsamkeit als moderne Krankheit („ailment“, eigentlich eher eine Unpässlichkeit) bezeichnet wird! Ich habe extra zurückgespult, um die Attribute der Medizin, als die Technologie bezeichnet wird, genau mitzukriegen: „simpler, hopeful, optimistic, [for]ever young“ — also: einfacher, hoffnungsvoll, optimistisch und ewig jung. Aber sobald Technologie auf die Bühne kommt, drängt sie alles andere zur Seite: plötzlich geht es nicht mehr um Einsamkeit sondern um das effektive Management des sozialen Lebens. „We’re sacrificing conversation for connection“. Also: Netzwerk statt Freundschaft. — Für mich ist dieser Film ein toller Einstieg für mein Seminar am Montag (für Dozenten), „Online Sprechstunde ist immer“: um zu verstehen, was mit den Studenten heute los ist! — „I share therefore I am“: was, wenn du als Dozent dann nicht „teilst“? Wenn Du nicht dabei bist?

  2. Pingback: Fest, flüssig, gasförmig | Birkenkrahes blog Fest, flüssig, gasförmig | Coaching, teaching, Research. Prof. Dr. Marcus Birkenkrahe – Berlin

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